Warum eine Ausbildung zum mobilen Altenpflege-Assistenten

Der demografische Wandel und seine Auswirkungen auf die zukünftige Versorgung betagter und pflegebedürftiger Menschen sind inzwischen in der öffentlichen Diskussion angekommen. Experten gehen von einer Erhöhung der Anzahl hilfe- und pflegebedürftiger Älterer insgesamt aus. Für das Jahr 2030 gehen die Schätzungen von 2,16 bis 2,57 Millionen pflegebedürftiger Personen in Deutschland aus (Quelle: vgl. Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 2001, 88).

Insbesondere in der Altenpflege geben der wachsende Bedarf an qualifiziertem Personal und die gleichzeitig sinkende Anzahl von Schulabsolventinnen und –absolventen genügend Anlass, um junge Menschen nach ihrem Schulabschluss oder Arbeitssuchende verstärkt für den Altenpflegeberuf zu motivieren. Das bedeutet für diese ein Einstieg in einen Beruf mit Zukunft. Nirgendwo sonst wird so viel Personal benötigt wie in der Pflege. In dem letzten Jahrzehnt hat sich der Bedarf von Pflegekräften mehr als verfünffacht. Dabei gewinnen die Helfer- und Assistenzberufe immer mehr an Bedeutung.

Die Ausbildung zum mobilen Altenpflege-Assistenten bietet den Einstieg in den Pflegeberuf und direkt im Anschluss oder nach den ersten Berufserfahrungen die Möglichkeit, sich weiter zu qualifizieren. Aber auch in der Praxis der Altenpflege ist der umfangreiche Einsatz der Assistenten in Ergänzung zur examinierten Pflegefachkraft unverzichtbar geworden.

Pflegeassistenten können in allen Bereichen der Gesundheits- und Krankenpflege, der Altenpflege und der Familienpflege eingesetzt werden. Die Einsatzfähigkeit ist allerdings faktisch teilweise durch Vorgaben der Kostenträger eingeschränkt, indem die Zulassung zur Teilnahme an der Erbringung von Pflegeleistungen davon abhängig gemacht wird, dass Pflegekräfte mit höherer Qualifikation eingesetzt werden, zum Beispiel in Teilbereichen der Häuslichen Krankenpflege. Pflegeassistenten werden beispielsweise im ambulanten Pflegedienst eingesetzt. Ziel der ambulanten Pflege ist es, dass Menschen dem Bedarf und den Möglichkeiten entsprechend in der häuslichen Umgebung pflegerisch versorgt werden. Durch häusliche Intensiv- und Palliativpflege, auch in Hospizen, gibt es Möglichkeiten, entsprechend betroffene (beatmete, schwerstkranke, sterbende) Menschen im häuslichen Umfeld zu versorgen.

In Alten- und Pflegeheimen, Sozialstationen und Einrichtungen des Betreuten Wohnens können Pflegeassistenten sowohl in der Grundpflege wie auch in der Aktivierung und bei Betreuungs- und Beschäftigungsangeboten eingesetzt werden.

Der Pflege-Assistent unterstützt den Pflegebedürftigen bei den alltäglichen Tagessituationen und trägt maßgeblich dazu bei, dass sich der Betroffene wohl und geborgen fühlen kann. Die Aufgaben als Pflege-Assistent an pflegebedürftige Menschen sind zum Beispiel Unterstützung bei der Grundpflege wie Waschen, Anziehen, Rasieren, Duschen oder Baden. Sie helfen bei Toilettengängen, Haarpflege und Mundpflege. Auch der Transfer der Pflegebedürftigen von z.B. ihrem Bett in den Rollstuhl oder umgekehrt gehört zu den Aufgaben eines Pflege-Assistenten. Er lagert Bettlägerige und reichen Menschen, die nicht mehr alleine Nahrung zu sich nehmen können, ihr Essen.

Die Ausbildung zum Altenpflege-Assistenten wird in zwei Blöcken durchgeführt und gliedert sich wie folgt:

1040 Stunden theoretische und fachpraktische Ausbildung in unserem Unternehmen
Hier bekommt jeder Teilnehmer alle theoretischen und fachpraktischen Grundlagen, die der Alterspflege-Assistent für den Pflegedienst benötigt.

320 Stunden Fachpraktikum in einer Pflegeeinrichtung
Ziel des Praktikums ist es, dass der angehende Alterspflege-Assistent den Umgang mit den Patienten erlernt und bei Bedarf die Ausbildung zum Erhalt der Fahrerlaubnis absolvieren kann.

Im Anschluss wird eine Abschlussprüfung durchgeführt zum Erhalt des Zertifikats zum Altenpflege-Assistenten.